Die sanierte Hempelsche Fabrik in Plauen

Ein Haus mit Geschichte

Die Hempelsche
Fabrik.

Ein Denkmal der Plauener Industriegeschichte – behutsam bewahrt und als Ort für Gastlichkeit, Innovation und Begegnung neu belebt.

Seit 1830

Von der Fabrik
zum lebendigen Ort.

Friedrich August Hempel gründete 1830 eine Bleicherei für Baumwollwaren und führte damit die Familientradition fort. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Betrieb zu einem bedeutenden Unternehmen für die Veredelung von Plauener Stickerei und Weißwaren.

Heute begegnen sich in dem denkmalgeschützten Haus historische Spuren und zeitgemäße Nutzung.

1830

Die Gründung

Friedrich August Hempel gründet eine Baumwollwarenbleicherei. Das Unternehmen wächst gemeinsam mit der aufstrebenden Plauener Textilindustrie.

1852

Fortschritt durch Dampf

Eine Dampfmaschine erweitert die technischen Möglichkeiten. Die Veredelung von Stickereien, Weißwaren und später englischen Gardinentextilien prägt das Werk.

1911

Eine prägende Silhouette

Der Schornstein mit seinem markanten Unterbau entsteht. Über Jahrzehnte wird er Teil der unverwechselbaren Ansicht des Fabrikareals.

1990

Ende der industriellen Nutzung

Nach rund 160 Jahren endet die Nutzung als Textilbetrieb. Die historischen Gebäude stehen anschließend über lange Zeit leer.

2021

Ein neuer Anfang

Halle 1 und die Fabrikantenvilla erhalten eine neue Perspektive. Das denkmalgeschützte Ensemble wird für eine behutsame Sanierung vorbereitet.

2022–24

Bewahren und weiterdenken

Die rund 4.000 Quadratmeter große Halle wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Gebrauchsspuren und historische Oberflächen bleiben sichtbar, während moderne Technik und flexible Räume einziehen.

Heute

Gastlichkeit und neue Ideen

Restaurant und Café machen das Erdgeschoss öffentlich erlebbar. In den weiteren Bereichen des Hauses entstehen Arbeits- und Begegnungsräume für neue Ideen.

Behutsam saniert

Die Spuren
bleiben sichtbar.

Die Sanierung versteht die Geschichte des Gebäudes nicht als Kulisse. Verwitterte Oberflächen, Gebrauchsspuren und die klare industrielle Struktur bleiben Teil des Hauses.

Neue Einbauten und moderne Technik ergänzen den Bestand zurückhaltend. So entsteht ein Ort, der seine Vergangenheit nicht versteckt und dennoch selbstverständlich in der Gegenwart angekommen ist.

Restaurant & Café

Erleben Sie die
Hempelsche Fabrik