
Ein Haus mit Geschichte
Die Hempelsche
Fabrik.
Ein Denkmal der Plauener Industriegeschichte – behutsam bewahrt und als Ort für Gastlichkeit, Innovation und Begegnung neu belebt.
Seit 1830
Von der Fabrik
zum lebendigen Ort.
Friedrich August Hempel gründete 1830 eine Bleicherei für Baumwollwaren und führte damit die Familientradition fort. In den folgenden Jahrzehnten entwickelte sich der Betrieb zu einem bedeutenden Unternehmen für die Veredelung von Plauener Stickerei und Weißwaren.
Heute begegnen sich in dem denkmalgeschützten Haus historische Spuren und zeitgemäße Nutzung.
Die Gründung
Friedrich August Hempel gründet eine Baumwollwarenbleicherei. Das Unternehmen wächst gemeinsam mit der aufstrebenden Plauener Textilindustrie.
Fortschritt durch Dampf
Eine Dampfmaschine erweitert die technischen Möglichkeiten. Die Veredelung von Stickereien, Weißwaren und später englischen Gardinentextilien prägt das Werk.
Eine prägende Silhouette
Der Schornstein mit seinem markanten Unterbau entsteht. Über Jahrzehnte wird er Teil der unverwechselbaren Ansicht des Fabrikareals.
Ende der industriellen Nutzung
Nach rund 160 Jahren endet die Nutzung als Textilbetrieb. Die historischen Gebäude stehen anschließend über lange Zeit leer.
Ein neuer Anfang
Halle 1 und die Fabrikantenvilla erhalten eine neue Perspektive. Das denkmalgeschützte Ensemble wird für eine behutsame Sanierung vorbereitet.
Bewahren und weiterdenken
Die rund 4.000 Quadratmeter große Halle wird in mehreren Bauabschnitten saniert. Gebrauchsspuren und historische Oberflächen bleiben sichtbar, während moderne Technik und flexible Räume einziehen.
Gastlichkeit und neue Ideen
Restaurant und Café machen das Erdgeschoss öffentlich erlebbar. In den weiteren Bereichen des Hauses entstehen Arbeits- und Begegnungsräume für neue Ideen.
Behutsam saniert
Die Spuren
bleiben sichtbar.
Die Sanierung versteht die Geschichte des Gebäudes nicht als Kulisse. Verwitterte Oberflächen, Gebrauchsspuren und die klare industrielle Struktur bleiben Teil des Hauses.
Neue Einbauten und moderne Technik ergänzen den Bestand zurückhaltend. So entsteht ein Ort, der seine Vergangenheit nicht versteckt und dennoch selbstverständlich in der Gegenwart angekommen ist.
Restaurant & Café